Stücke

 

Märchen aus 1001 Nacht

Präsentiert vom Theater Wundertüte Dortmund

Der mächtige Kalif ist schlecht gelaunt. Er kann nicht schlafen, ist streitsüchtig und traut keinem in seinem Reich. Nicht einmal der kleine Muck kann ihn noch zum lachen bringen. Eines Abends erzählt ihm die schöne Prinzessin Scheherazade eine Geschichte und die ist so spannend, dass der König am nächsten Abend unbedingt eine neue Geschichte hören will.
So erzählt Sie von Ali Baba und den vierzig Räubern, von Aladdin und seiner Wunderlampe, von Sindbad dem Seefahrer und viele andere wundersame Geschichten aus der Märchenwelt des Orients. Mit viel Geschick und Fantasie vertreibt Scheherazade die schlechte Laune des Königs. So stellt sich beiden nach tausendundeiner Nacht nur noch eine Frage...

Wenn von märchenhaftem Glanz die Rede ist, so sind es die Erzählungen aus 1001 Nacht, die unser Märchenbild vom Zauber des Orients, funkelnden Edelsteinen, geheimnisvollen und schönen Prinzessinnen oder wagemutigen Abenteurern geprägt haben.
Die Märchensammlung Tausendundeine Nacht war schon im 8. Jahrhundert in Indien und Persien bekannt. Sie wanderte bereits im Mittelalter über Arabien nach Europa und wurde immer weiter verändert und bereichert.

Das Theater Wundertüte hat die bekanntesten Geschichten aus dem berühmten Märchenzyklus für Kinder bearbeitet und in prachtvollen Bildern mit viel Musik, Tanz und Gesang inszeniert. Aufwendige Kostüme und ein stimmungsvolles Bühnenbild verzaubern Groß und Klein und stillen die kindliche Lust auf Phantasie und Abenteuer.

 

Der König und das Zotteltier

Präsentiert von der Kolpingspielschar Wattenscheid-Höntrop

Ein Märchenstück von Thekla und Guido von Kaulla

Nach einer Weissagung soll König Heißsporn ein Mädchen heiraten, das „an Golde arm, an Golde reich“ ist. Auf seiner Brautschau trifft er mitten im Wald ein Goldblondes Mädchen ohne Namen, das ihm sehr gefällt und dem er einen Ring, ein Kettchen und einen Dukaten schenkt. Trotzdem sucht er weiter nach einer königlichen Braut. Nachdem der junge König keine Passende Braut gefunden hat, lädt er alle jungen, unverheirateten Frauen seines Reiches ins Schloss ein, um die Namenlose wiederzusehen. Das erfährt auch die Böse Frau Zitrona, bei der das arme Mädchen mittlerweile als Magd arbeitet. Sie will dass Ihre Tochter Vanillja Königin wird und versucht mit aller Macht zu verhindern, dass König Heißsporn seine Liebe wieder findet.
Wie aus dem armen Mädchen zuerst ein Zotteltier und dann doch die Königsbraut wird, erfährt der Zuschauer in dem lustig und Pointenreichen Stück frei nach den Brüdern Grimm.

 

Rumpelstilzchen

Präsentiert von der Kolpingspielschar Wattenscheid-Höntrop

Ein Märchenstück von Thekla und Guido von Kaulla

Ein Müller behauptet von seiner Schönen Tochter, sie könne Stroh zu Gold spinnen. Der König lässt die Tochter kommen und stellt ihr die Aufgabe, über Nacht eine Kammer voll Stroh zu Gold zu spinnen, ansonsten müsse sie sterben. Die Müllerstochter ist verzweifelt, bis ein kleines Männchen auftaucht und ihr gegen ihren Halskette hilft das Stroh zu spinne. In der zweiten Nacht wiederholt sich das gleiche und die Müllerstochter gibt ihren Ring her. Darauf verspricht der König dem Mädchen die Ehe, falls sie noch einmal eine Kammer voll Stroh zu Gold spinnen kann. Diesmal verlangt das Männchen von der Müllerstochter ihr erstes Kind, worauf Sie schließlich ebenfalls eingeht.
Nach der Hochzeit und der Geburt des ersten Kindes fordert das Männchen den versprochenen Lohn. Die Müllerstochter bietet ihm alle Reichtümer des Reiches an, aber das Männchen verlangt ihr Kind. Durch ihre Tränen erweicht, gibt es ihr aber drei tage Zeit, seinen Namen zu erraten. Wie es der Königin und dem König gelingt das Rätsel zu lösen, kann der Zuschauer in dem spannenden inszenierten Stück der Brüder Grimm erleben.

 

Pinocchio

Präsentiert vom Westdeutschen Tourneetheater

Eine abenteuerliche Komödie für kleine und große Kinder nach den Erzählungen von Carlo Collodi

Eines Tages bekommt der Holzschnitzer Geppetto einen Holzklotz geschenkt. Sogleich beginnt er eine Holzpuppe daraus zu schnitzen, die er Pinocchio nennt. Zu Gepettos Erstaunen wird die Puppe lebendig und reißt aus. Die Puppe Pinocchio erlebt viele Abenteuer, trifft auf gute Weggefährten, aber auch auf üble Burschen, wie Fuchs und Kater, die Ihn übers Ohr hauen wollten. Geppetto muss viel auf sich nehmen, bis er Pinnochio wieder bei sich aufnehmen kann.
Die bekannte Geschichte von Pinocchio ist im Grunde die Geschichte der Reise eines Jungen ins Erwachsenwerden – aus der Holzpuppe wird langsam ein Mensch, der seine Position im Leben und in der Welt findet. Der Reiz des 1883 erschienenen Romans von Carlo Collodi und auch der komödiantische Bühnenfassung von Frank Pinkus, liegt in den Umwegen, die Pinocchio geht und die ihn zu einem liebenswert-frechen Jungen machen, in dem sich Kinder und manchmal auch erwachsenen erkennen können.

 

Die Abenteuer von Mia Mauseschwanz

Präsentiert vom Westdeutschen Tourneetheater

Kindermusical von Martin Jansen, Claudia Berger und Thomas Fendrich für die Bühne bearbeitet und eingerichtet von Wolfgang Eysold ab 4 Jahre

Das kleine, aufgeweckte Mäusemädchen Mia Mauseschwanz lebt gemeinsam mit Ihrem besten Freund, dem Schwalbenjungen Kevin Schwalbe, auf dem Dachboden eines alten Hauses am Stadtrand. Ausgelöst durch eine vorübergehende Erkrankung Mias und einem daraus resultierenden Streit mit ihrem Freund Kevin kommt die Frage auf, was unter „KRANK SEIN“ oder GESUNDSEIN“ bzw. „GESUND LEBEN“ zu verstehen sei. Die beiden beschließen, das Haus zu erkunden, um die anderen Bewohner zu ihrem Problem zu befragen. Ein abenteuerliches Unterfangen, denn in dem alten Gemäuer leben u. a. drei gefährliche Katzen…
„Ohne pädagogischen Ziegefinger, dafür aber mit viel Pep trägt das Stück auf behutsame Weise zur Gesundheitserziehung von Klein- und Grundschulkindern bei.“ (Bergische Morgenpost im August 2005)
„eine mausig gute Ernährungsberatung!“ (Main-Echo, 09.04.2006)

 

Dornröschen

Präsentiert von der Volksbühne Wattenscheid

Weil die Eltern einer Prinzessin zu deren Taufe nicht alle weisen Frauen des Landes einladen können – es sind dreizehn an der Zahl-, sondern nur zwölf, weil das Geschirr nicht ausreicht, rächt sich die Dreizehnet, indem sie im Gegensatz zu den guten Wünschen der anderen einen Fluch ausspricht: Wenn die Prinzessin fünfzehn Jahre alt ist, soll sie sich an einer Spindel stechen und sterben. Glücklicher weise hat noch eine der zwölf weisen Frauen einen Wunsch frei, und so mildert sie das harte Urteil ab in einen hundertjährigen Schlaf, in den die Prinzessin fallen soll. Der König lässt daraufhin alle Spindel im Königreich verbrennen. Doch an ihrem 15.Geburtstag, als die Eltern gerade nicht zuhause sind, schlendert die Prinzessin durch das Schloss und gelangt schließlich zu einem alten Turm. Dort trifft sie eine alte Frau, die am spinnen ist. Als die Prinzessin es auch einmal probiert, sticht sie sich in den Finger und so erfüllt sich die Prophezeiung. Tatsächlich geschieht es genau so, dass die Prinzessin mit ihren gerade zurückgekommenen Eltern und dem gesamten Hofstaat in einen hundertjährigen Schlaf fällt, und eine riesige, undurchdringliche Dornhecke wächst im selben Moment um das Schloss, als sich die Prinzessin an der Spindel sticht. Nach genau hundert Jahren verwandeln sich die Dornen in wunderschöne Rosen. Erst jetzt kann ein Prinz kommen und Dornröschen mit einem Kuss aus dem hundertjährigen Schlaf erlösen.

 

Der Zauberer von Oz

Präsentiert von der Volksbühne Wattenscheid

Die kleine Dorothy lebt auf einer kleinen Farm in Kansas, als ein Wirbelsturm sie – im Traum samt dem haus und ihrem Hund Toto in das Zauberland Oz trägt. Verzweifelt macht sie sich auf den Weg in die Smaragdstadt im farbenprächtigen Wunderland Oz wie hinter dem Regenbogen, wo der mächtige Zauberer wohnt – nur er kann ihr die Rückkehr nach Hause ermöglichen.
Hier im Wunderland der Zwerge, Hexen und Zauberer erlabt sie viele Phantastische Abenteuer. Unterwegs trifft sie eine Vogelscheuche, die sich Verstand wünscht, einen Blechholzfäller, der ein Herz begehrt, und eine ängstlichen Löwen, der so gern mutig wäre. Schließlich gelangt sie zum Zauberer, der Ihre Wünsche zwar nicht erfüllen kann, ihr aber zeigt, wie sie sich selbst helfen kann...

 

Romeo und Julia

Präsentiert von N.N. Theater Neue Volksbühne Köln

frei nach William Shakespeare

Es spielen: Irene Schwarz, Christine Per, Didi Jünemann, Oliver Schnelker
Musik: Bernd Kaftan
Regie: George Isherwood
Koregie: Ute Kossmann
Bühne: Heiko Thurm
Kostüme: Claus Stump

»Romeo und Julia« ist nicht nur eines der bedeutendsten Werke der Weltliteratur sondern auch geradezu ein Synonym für die Liebe zweier Menschen. Wenn man es ausspricht – »Romeo und Julia!« – klingt es, als stoßen Kristallgläser aneinander. Es ist ein Hohelied der Liebe – aber auch eine Tragödie voller Witz und Humor, der auch nicht vor der unverfrorenen Zote bis hin zur Frivolität zurückschreckt. Aus diesem Ton tritt um so gewaltiger der Ernst hervor. Kaum ein Theaterstück hat so viele Nachahmer hervorgebracht. Von der berühmten West Side Story bis hin zu dem wunderbaren Film Shakespeare in Love ... So wird auch das N.N. Theater auf seine eigene Art dieses Drama vom Unglück der Liebe bearbeiten und auf die Bühne zaubern und den Zuschauer erleben lassen, wie sich die scheinbar auf ewig unversöhnlich gegenüberstehenden Familien Capulet und Montague erst durch den tragischen Tod ihrer Kinder versöhnen.